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 The legendary U2 Popmart live from Mexico City is now available on DVD!
Yesterday in 1979 Moonlight Club, West Hampstead 1980 Hammersmith Odeon, London 1981 The Agora, Atlanta 1982 Tiffany's, Glasgow 1983 Best Hit USA, Tokyo 1984 Tower Theater, Upper Darby 1989 Osaka Castle Hall, Osaka 1993 Lancaster Park, Christchurch 2001 Ice Palace, Tampa 2002 University of Nebraska, Lincoln 2006 TV Asahi Studios, Tokyo Today in 1979 Nashville Rooms, London 1980 Hammersmith Palais, London 1981 Vanderbilt University, Nashville 1982 Apollo Theater, Manchester 1984 The Centrum, Worcester 1997 Autódromo Hermanos Rodríguez, Mexico City 2001 American Airlines Arena, Miami 2001 American Airlines Arena, Miami 2004 BBC Studios, London Tomorrow in 1979 100 Club, Clapham 1980 Baltard Pavilion, Paris 1982 De Montfort Hall, Leicester 1984 WBCN Studios, Boston 1984 Radio City Music Hall, New York 1987 Orange Bowl, Miami 1993 BFM - Student Radio, Auckland 1997 Autódromo Hermanos Rodríguez, Mexico City
New U2 photos





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| U2 Elevation Tour
Elevation Tour 2nd leg: Europe
2001-07-15: Olympiahalle - Munich, Germany
<<< 2001-07-13 - Cologne | 2001-07-17 - Paris >>> Bono badet im Meer der Begeisterung (german) by Courtesy of AZ Online (published on 2001-07-16)
Source: Augsburger AllgemeineU2 setzen in München neue Maßstäbe in Sachen Jubel
Von unserem Redaktionsmitglied Ronald Hinzpeter
München
Besser hätten U2 den Titel ihrer aktuellen Tournee nicht wählen können: Unter dem Banner „Elevation“ ziehen sie um die Welt und wahrhaft erhebend war, was sie in der randvollen Münchner Olympiahalle auf die Bühne stellten. Die vier Iren haben sich von der Gigantomanie früherer Jahre verabschiedet und gerade deshalb ein gigantisches Konzert gespielt.
Gut, dass Sänger Bono Vox auf der Bühne stehen und dafür gutes Geld kassieren kann. Müsste er sich in die Masse vor der Rampe einreihen und dafür zahlen, würde er wohl daheim bleiben. Zumindest ließ er vergangene Woche wissen, 140 Mark für eine U2-Karte wären ihm zu viel. Den Fans ist ihre Band lieb und ausgesprochen teuer, aber die „Elevation“-Show lohnt jede Mark. Wo sonst werden schon charismatische Prediger im Doppelpack geboten, denn im Vorprogramm preisen Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims bei mäßigem Sound, aber guter Stimmung die Wege des Herrn.
Was allerdings wahre Ausstrahlung ist, kann der Nachwuchs-Jünger von Bono lernen. Ohne die übliche dramatische Dunkelheit zu Beginn schlendert er mit der Band bei vollem Hallenlicht ans Mikrofon und das Publikum liegt ihm die nächsten zwei Stunden zu Füßen. Ein gewaltiger Laufsteg in Form eines Herzens umschließt die Bühne, die Spitze ragt weit in die Masse hinein - ein Bild von hochsymbolischer Kraft: Mit Liebe, Pathos und ungebrochener Energie treffen U2 mitten ins Herz.
Natürlich tragen die vier Gutmenschen aus Dublin gerne dick auf, doch dem hypnotischen Sog eines solchen Auftritts kann sich auch der hartherzigste Kritiker nicht entziehen. Wenn Bono vorne an der Rampe steht und bei „Where The Streets Have No Name“ um ihn herum die Arme wogen wie ein reifes Weizenfeld, wenn jeder in der Halle wippt, tanzt und singt, dann kriecht unweigerlich ein Gänsehaut-Schauer den Rücken rauf und runter. Bono badet in der Begeisterung, saugt sie auf und wirft sie mit großer Geste wieder in die Menge. Er wetzt als Marathon-Mann über den Steg, albert mit Gitarrist The Edge herum, spielt mit ihm Stierkampf - und die ganze bleierne Ernsthaftigkeit der Band verdampft in der Hitze der eigenen Spielfreude.
Offenbar haben U2 endlich wieder Bodenhaftung bekommen. Mussten sie im vergangenen Jahrzehnt in gewaltigen Open-Air-Inszenierungen den Amoklauf der Konsumgesellschaft auf die Spitze treiben (um selbst auch ein bedeutender Teil davon zu sein), haben sie die Show auf ein verträgliches Maß zurückgestutzt: Für jeden Musiker eine eigene Video-Leinwand, ein paar Farb- und Filmprojektionen und viel weißes Licht. Das reicht, die Musik hat sich ihr Terrain zurückerobert. Jetzt klingen U2 wieder stärker wie früher: weit gespannte Refrains, flirrende, singende Gitarrentöne und ein pumpender Rhythmus - so tönt sonst niemand auf dem Globus. Die vier spielen bemerkenswert leise und gehen streckenweise fast unter im betäubenden Jubel-Lärm.
Das Repertoire bietet viel Neues von „All That You Can’t Leave Behind“ und eine sehr gute Auswahl von alten Stücken, davon allein drei vom dritten Album „War“. Das rechtfertigt schon einen Gutteil des Eintrittspreises. Mit „Walk on“ treten die vier schließlich ab und lassen einen Haufen glücklicher Menschen in der Olympiahalle zurück. back
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